Mehr Zeit durch weniger Planung? Jepp, geht! Und es tut guuuut!

Mehr Zeit durch weniger Planung? Jepp, geht! Und es tut guuuut!

sanduhrWenn es dir auch so geht, dass regelmäßig am Ende des Tages oder der Woche noch zu viele Dinge übrig bleiben, die du eigentlich hattest erledigen wollen, dann „willkommen im Club!“ Das passiert den Besten von uns.

Die Zeit rast, die Welt dreht sich irgendwie immer schneller und schneller, wir reagieren immer mehr und agieren immer weniger. Wir tanzen auf 100 Hochzeiten gleichzeitig … machen… wuseln… tun…. organisieren…. arbeiten ab, aber die vor uns liegenden Aufgaben werden trotzdem nicht signifikant weniger. Unser Leben ist voll und schnell. Manchmal ist das ja auch ganz gut so.
Langsames Internet ist etwa so spannend wie Staus auf der Autobahn. Aber immer nur schnell? Immer nur Laufschritt? Das kann es ja auch nicht sein.

Längst weiß man, dass Multitasking eine Illusion ist und Produktivität oft mit Routine verwechselt wird. Aber wie sieht es aus, wenn wir mal richtig gefordert sind? Wenn unsere Kreativität und unsere Intuition gefragt sind?

„Uuups – was ist das, hab‘ ich das überhaupt?“ Falls du dich das gerade gefragt hast, bist du reif! Nicht reif für die Insel, sondern reif für eine kleine Auszeit.
Kreativität entwickelt sich in Ruhephasen, im Müßiggang, im süßen, zwanglosen Nichtstun. Und unserer Intuition können wir nur folgen, wenn wir uns zuvor die Zeit genommen haben, ihr zuzuhören, oder? Doch wie schaffst du das?

Zeit für michGanz einfach: NIMM DIR ZEIT FÜR DICH SELBST! Und vor allen Dingen: habe kein schlechtes Gewissen dabei!! Es geht nicht darum, dich mal für eine halbe Stunde aufs Sofa zu legen und dabei ständig darüber zu sinnieren, was du denn in dieser Zeit hättest schaffen können (oder auch nicht). Nein, es geht darum, dir regelmäßig Freiräume zu schaffen, kleine Zeit-Oasen, in denen du es genießen kannst, nichts zu tun bzw. besser ausgedrückt: nichts tun zu MÜSSEN. Denn du kannst gerne in dieser Zeit einer Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Alles was du mit deinen Händen oder deinem Körper tun kannst ist gut geeignet, z.B. Handarbeiten, Basteln, Malen, Joggen, Radfahren oder sowas. Aber bitte nicht Lesen, denn du solltest deinen eigenen Gedanken zuhören können – und nicht den Worten eines Anderen.

Genieße diese Zeit ganz bewusst, betrachte sie als Ich-Zeit. Als etwas Kostbares, ein Geschenk, das du dir selber machst. Ganz bewusst und – wie gesagt – völlig ohne schlechtes Gewissen.
Liegestuhl im GartenTrete dann einfach ein Stück zurück und betrachte deine Situation mit etwas mehr Abstand, versuche eine andere Perspektive einzunehmen. Frage dich, was wirklich wichtig ist.
Du wirst sehr wahrscheinlich feststellen, dass du manche Dinge, die auf deiner To-Do-Liste stehen, doch nicht tun musst, weil sie sich von selbst erledigt haben, oder du wirst Wege finden, Aufgaben zu delegieren oder sie zusammenzufassen, so dass sie effektiver erledigt werden können. Vertraue dir selbst und deinem Ideenreichtum. Lasse auch absurd erscheinende Lösungen zu – bewerte nicht zu schnell, spiele mit den aufkommenden Gedanken. Du wirst sehr schnell feststellen, wie gut es dir tut und wieviel Zeit du letzten Endes gewinnst.

Ich weiß, das alles ist leichter gesagt als getan. Jede Änderung von Gewohnheiten fällt schwer. Unser Gehirn ist darauf getrimmt, uns am Leben zu erhalten und das geht um so leichter, wenn wir immer das (berechenbare!) Gleiche tun. Du musst also erst mal durch die Widerstandsphase durch. Sei hartnäckig, bleib‘ dran – es lohnt sich.

Und: sei gut zu dir selbst!

Lieben Gruß

signatur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Melde dich zum Newsletter an...

Melde dich zum Newsletter an...

...und erhalte Impulse und Anregungen per E-Mail!

Fast geschafft! Öffne deine E-Mails und bestätige die Anmeldung.